This site will look much better in a browser that supports web standards, but it is accessible to any browser or Internet device.
Kluster (ab 1971 Cluster) war eine deutsche Band, die 1969 von Conrad Schnitzler, Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius gegründet wurde. Sie wirkte aktiv am Beginn des Krautrocks mit.
Experimentelle Musik mit teils mythischen Texten füllte die ersten beiden Alben ?Klopfzeichen? und ?Kluster Zwei Osterei?.
Danach verließ Conrad Schnitzler die Band. Die verbliebenen Musiker Moebius und Roedelius benannten daraufhin (1971) ihr musikalisches Projekt in ?Cluster? um.
Weitere Alben mit Elektronischer Musik folgten. Die Musik war dicht und teilweise an geschäftige Fabrikhallen erinnernd.
Zusammen mit dem ehemaligen Neu!-Musiker Michael Rother nahmen die beiden unter dem Namen Harmonia zwei deutlich melodischere, die Elektronische Musik deutlich ironisierende Alben auf (?Musik von Harmonia? und ?De Luxe?) auf.
Weitere fruchtbare Kollaborationen gab es mit dem britischen Musiker Brian Eno, den Cluster bei einem Konzert Mitte der 70er kennen gelernt haben. Die Alben ?Cluster & Eno? und ?After The Heat? zeugen von dieser Phase.
Sowohl Dieter Moebius und Hans-Joachim Roedelius haben viele Solo-Alben herausgebracht.
Als Krautrock wurde ab Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre die Rockmusik westdeutscher Bands bezeichnet, die teilweise auch international bekannt wurden.
Krautrock ist daher mehr als (geografischer) Sammelbegriff zu sehen; es gab weder eine einheitliche Bewegung, noch weitreichende stilistische Gemeinsamkeiten. Abgesehen von der Verwendung des nicht schmeichelhaft gemeinten Wortes "Kraut" wird durch diese Zusammenfassung verschiedenster Stilrichtungen und die Reduzierung auf ihre geographische beziehungsweise nationale Herkunft der Begriff Krautrock (analog zu "Negermusik") auch oft als eine abwertende Bezeichnung verstanden. So waren beispielsweise Amon Düül dem Psychedelic Rock verpflichtet, Tangerine Dream neigten eher dem Bereich der elektronischen Musik zu, Guru Guru praktizieren zunächst Space Rock à la Hawkwind und frühe Pink Floyd, Embryo waren dem Jazz Rock, Birth Control dem Hardrock zuzuordnen, während Can eine nahezu avantgardistische Kompositionshaltung wählten. Wobei sich die Bands insgesamt oft durch eigene Interpretationen der anglo-amerikanischen Muster auszeichneten, was auch internationale Anerkennung mit sich brachte. Schon früh gab es Bands, die völlig selbstverständlich auf Deutsch sangen (Ihre Kinder). Bemerkenswert ist die Nähe vieler Bands zum außerparlamentarischen Widerstand und zu linken Gruppierungen (Floh de Cologne, Ton Steine Scherben, Lokomotive Kreuzberg).
Als einzig gemeinsame Grundtendenz wäre die Neigung zu komplexeren Strukturen zu nennen, wodurch eine enge Verwandtschaft zu Progressive Rock/Artrock und Jazzrock besteht. Aus heutiger Sicht ist besonders hervorzuheben, dass hier auffällig viele Musiker mit der damals neuartigen Synthesizer-Technik experimentierten. Dies gilt neben Can vor allem für Tangerine Dream und deren Umfeld (Klaus Schulze, Ash Ra Tempel), die so möglicherweise die Basis für den späteren Welterfolg von Kraftwerk (Autobahn, 1974) lieferten.
Da sich angefangen vom Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa bis hin zu Techno-"Originator" Juan Atkins international viele Musiker der folgenden Generationen explizit auf diesen "elektronischen" Bereich bezogen, kommt dem Krautrock rückblickend eine durchaus große pophistorische Bedeutung zu, auch wenn dies seinerzeit weder beabsichtigt noch absehbar gewesen ist. Deutliche Krautrock-Einflüsse lassen sich auch bei Indie-Bands wie Sonic Youth (vor allem Can) und Stereolab (vor allem Neu!) feststellen.
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Brian Peter George St. John le Baptiste de la Salle Eno (oder meistens einfach Eno) (* 15. Mai 1948 in Woodbridge/Suffolk) ist ein britischer Musiker.
Er begann seine Karriere bei Roxy Music. Danach produzierte er eine Reihe von eigenen und immer mehr ambient-geprägten Alben. Er arbeitete auch verschiedentlich an gemeinsamen Alben mit einzelnen anderen Musikern, etwa mit Phil Manzanera, John Cale, David Bowie und Nico. Sein Album mit David Byrne (vorher Talking Heads) mit dem Titel My Life in the Bush of Ghosts, ist eines der ersten Nicht-Rap/Hip-Hop-Alben, das extensives Sampling enthält. Brian Eno ist auch der Co-Produzent des 2006 erschienenen Albums ?Surprise? von Paul Simon
Eno beeinflusste als Produzent